Shabby Chic, Vintage und mehr.


Samstag, 27. Januar 2018

Glitzer aus vergangener Weihnacht und kleine Freuden mit großer Wirkung.


Der Jänner gab sich nicht mit Klinkerlitzchen ab.
 Einen Tag schneite es wie verrückt, um am nächsten Tag 
alles mit einem lauen Fönsturm wieder wegzuschmelzen.
Ganz zu schweigen, dass die Stimmungen genauso wechselhaft schwankten, wie das Wetter.
 Das alles drückte mich mit Kopfbrummen aufs Sofa und hielt mich ebenso davon ab, 
was Vernünftiges zu tun.
Zum Beispiel die vielen Ideen auszusortieren, die in meinem Kopf auftauchten, 
um wieder wie glitschige Seife durch nasse Finger zu rutschen,
ohne dich entscheiden zu lassen, was zu tun wäre.
 Im Geiste war mein Blog aber schon fix und fertig...
Der Gedanke vergangene Weihnachten als Glitter zu konservieren.
Auf die Idee kam ich beim Abkränzen unseres Weihnachtsbaumes.
Bevor alles verstaut wurde, wie frischgewaschene Wäsche, 
um sorgfältig verpackt, im Dämmerschlaf,
 auf die Ankunft der kommenden Weihnachten zu warten.
Im hintersten Winkel des Schrankes habe ich die abgeschlagenen, 
beschädigten, alten Kugeln aufbewahrt. 
Wegwerfen? Nein eigentlich stört es mich ja nicht, wenn sie nicht perfekt sind.
 Aber teilweise waren ausgebrochene Exemplare dabei
 und die sind mir dann doch zu gefährlich gewesen fürs Dekorieren. 
Finger weg, bedeutet bei meinen neugierigen Nasen .... nachschauen warum ...
Also kam mir in den Sinn, sie zu kostbarem Staub zerfallen zu lassen.
 Zu antikem Glitzer. 
Die liebe Mea, die auf wunderbarer Weise, solch einen Schatz beherbergt 
und daraus die zauberhaftesten Sterne entstehen lässt, war mein Vorbild.
Ein Glitter mit Vergangenheit.

Einfach nur schön.....denn zu bekommen sehr schwer... schier unmöglich.
Deshalb zerbrach und zerstieß ich die Kugeln vorsichtig mit Mörsern in Schüsseln.
Abgedeckt, versteht sich.


Berstendes Glas fliegt einem all zu schnell ins Auge.

Es ist eine knirschende Arbeit, die nichts für empfindliche Zähne und Ohren ist.
 Und sie braucht einige Zeit, bis die Scherben fein genug sind.
 Mich störte das wenig... ich blieb allein mit dem Mörser und dem Geräusch...


Während alle Anderen flüchteten, breitete sich vor mir langsam
 ein samtig schimmernder Glashaufen aus.


Zerbrochen, um Neues entstehen zu lassen.


Ein Werdegang, der uns überall begleitet im Leben.


Mit den nun wieder anwesenden Kindern sind Herzen und Vögel entstanden,
 die wir mit diesem feinen Glassplittern bestreuten.
Einfach Motive aus dickerem Papier ausschneiden. 
Wir haben sie doppelt verwendet, um die gedrehten Drahtstiele hineinzukleben.
Das Papiermotiv haben wir mit Leim bepinselt und mit dem Kugelglitzer bestreut.
Zum Schluss versiegelt mit ein bisschen Lack.



Wer will schon Splitter auf seinen Cupcakes.



Denn diese zarten schokoladig braunen Leckerbissen 
kamen gerade recht aus dem Ofen, für unsere Stecker.
Eine meiner Backfeen hatte Lust uns zu verwöhnen, mit Tiramisu-Cupcakes.
Süße Grüße, nicht nur schön zum kommenden Valentinstag.
Kleine Freuden, besonders Gaumenfreuden, bescheren doch zu jeder Zeit Glücksmomente.
Jedenfalls bei mir. 


Unserem jüngsten Spross haben wir mit seiner neuen  Küche eine große Freude bereitet.


Seine letzte, wurde uns weggekauft.(unverzeihlich)
Am Anfang einverstanden, nörgelte er dennoch später herum
 und fragte, wann wir endlich wieder eine Küche bauen würden.
Da kam das alte Kästchen gerade recht. 




Mit einer alten Schublade und Zierelementen gestalteteten wir seine Kochinsel.
Sogar die Spülbürste kam zum Einsatz. Ha, erwischt.
Ich werfe fast nichts weg...irgendwann könnte ich es doch noch benötigen.
Diesmal waren es die Aufhängehaken der Spülbürste...
Sie wurden zur Hängevorrichtungen für sein Geschirr.
Ganz stolz ist er auf sein neues Stück.





Für mich ist es wunderschön, ihn zu beobachten, 
wenn er in seine Fantasiewelt eintaucht, 
mit imaginären  Freunden spricht, sie bekocht
  und einfach seine Umwelt ausklinkt.
Ach, wenn ich das auch noch könnte.
So genieße ich mit ihm sein Spiel .
Möglichkeiten kreativ und schöpferisch zu werden, gibt es ja viele
 und aus dem Spaß wird manchmal ein Hobby oder sogar eine Berufung.
Nebenbei gesagt, lässt sich obendrein auch Geld sparen und nachhaltig ist es auch noch.
Aus Unperfektem etwas Neues zu schaffen,
das ist meine Passion und ich hoffe, 
ich konnte euch damit eine kleine Freude bereiten.
Das bedeutet mir sehr viel.
Danke sagen, möchte ich auch allen lieben Leser und Leserinnen,
 den Treuen, den Stillen, den Kommentierenden, einfach allen.
Ohne euch wäre es nur halb so schön.

Eure 
Manuela
 

Samstag, 30. Dezember 2017

Glücksfahrkarten.?..als die guten Träume bleiben durften

 
 
Nur ein paar Stunden trennen uns noch vom neuen Jahr.
Es rückt näher und näher, lässt sich nicht aufhalten.
Ob zu zweit, als Familie, mit Freunden, 
zuhause oder während einem fröhlichen Fest,
freudig und farbenfroh werden wir es begrüßen.
Ein neues, unvorhersehbares Abenteuer steht uns bevor.
Lassen wir uns darauf ein?
Gespickt mit guten Vorsätzen und dem Willen, das ersehnte Ziel zu erreichen,
 beginnen viele der jungfräulichen Tage.
Die innere Kraft zu besitzen, sie umzusetzen, ist nicht leicht.

 
Auch nicht einen neuen Weg einzuschlagen, oder seine Träume zu verwirklichen.
Gerade jetzt kurz vorm neuen Jahr tauchen bei mir Erinnerungsbilder der letzten Monate auf.
In diesen stillen Momenten erscheint mir vieles wie ein böser Traum, 
der sich nicht abschütteln lässt. 
Ich hatte und habe das Glück, dass mich Hände auffingen und mir die  Liebe 
und den nötigen Halt gaben, um an das Schöne im Leben weiterhin zu glauben.
Glücksfahrscheine gibt es leider nicht, doch möchte ich an die guten Träume glauben, 
die so mancher umgesetzt hat und glücklich damit wurde.
Da kam mir diese Woche die Idee, die beliebten Traumfänger, 
auch für meine Lieben zu gestalten.



Nichts wünsche ich ihnen mehr, als dass Gesundheit und Glück
 sie ihr ganzes Leben lang begleiten.
 
 
Aber ich wünsche ihnen auch, 
dass sich ihre eigenen schönen Träume verwirklichen lassen
 und nicht von Schlechtem überschattet werden.
 
 
Deshalb her mit den Dreamcatchern.
 
 
Material gibt es in unserem Haus zur Genüge.
Somit wurde die Wintergartencouch mein Fusshochlager (Spaziergang mit Knicks) 
und Spitzen, Bänder, Perlen und Ringe meine Begleiter.
 
 
 
Langsam entstanden kleine und große Traumfänger.
 
 
 
 
Als Schlüsselanhänger... für  Betten, Fenster und für alle Plätze wo geträumt wird.
 
 
 
 
 
Noch hängen sie sie nicht, aber ich hoffe,
 dass sie allen, die sie vorm Schlafengehen betrachten, 
die guten Träume hindurch lassen
 und die schlechten Träume, die sich in den Spitzen verfangen,
am Morgen verbrennen.

 
 
Tag für Tag das ganze neue Jahr hindurch.
Damit ihre schönsten Erinnerungen und Wünsche für sie erreichbarer werden.
Das wünsche ich ihnen von ganzem Herzen.
 
 
 
Auch euch meine Lieben,
wünsche ich innigst viel Gesundheit, Glück und liebende Hände, 
die einen nie loslassen,
 um das Abenteuer Leben zu meistern.


Eure
 
Manuela

Freitag, 22. Dezember 2017

Heimliche Weihnachtsspuren...

 
 Es geht auf Weihnachten zu.
Alle spüren es.
 
 
Nicht nur weil, vielleicht hier und da noch Schnee liegt,
 nein, man merkt es auch an vielen anderen Dingen.
An den Unmengen von Menschen, die Geschäfte durchforsten für passende Geschenke,
an den gestressten Mienen alles unter einen Hut zu bekommen. 
Arbeit, Familie, Essensvorbereitungen...Einladungen und vieles mehr.
Ja, es wird einem nicht gerade leicht gemacht diese stille, 
besinnliche Zeit, mit entsprechendem Ehrgefühl zu erleben.
 
 
Deshalb ist es wichtig für mich, alles abzuwegen. " Was brauchen wir wirklich !
Wie schön, finde ich, dass nicht nur ich in unserer Familie so denke.
Bei einem 9 Personenhaushalt sind die Wünsche verschieden.
Aber die wichtigsten 3 sind seit Jahren gleich geblieben.
Ganz an oberster Stelle steht bei ihnen der Wunsch nach Schnee.
 
 
Das liegt zwar nicht in unserer Hand, aber so wie es jetzt steht,
 könnte sich noch ein wenig weiß ausgehen.
 Versprechen würde ich es nicht.
 
 
Da fällt es mir leichter, den zweiten Wunsch zu erfüllen.
 Ein geschmückter Christbaum, den ein kleines Glöckchen einläutet.
Es ist jedesmal ein wunderbares Ereignis für uns, 
wenn wir die leuchtenden Augen und ein Lächeln auf den Lippen der Kinder sehen. 
Bei Groß und Klein.
 An dritter Stelle steht ein gemeinsames Weihnachtsmahl auf den Wunschzettel.
Hier bin ich froh, seit letztes Jahr, einen Doppelofen zu besitzen, 
denn an den Mengen an Gemüse, das hier schmort, ist er das wichtigste Stück in der Küche.
Danach steht meistens nichst mehr auf den Wunschzetteln, 
die ich natürlich nieeeee, gelesen habe.
Aber es wurde mir zugeflüstert. Ehrlich!
So bleibt es zu sehen, ob was unter dem Baume liegt.
Jedenfalls weiß ich gewiss, dass diese Zeit, die Zeit des heimlichen Bastelns ist.
In keiner Zeit werden so oft Scheren vermisst, Klebstoff verbraucht und Zimmer zugesperrt.
Ein Flüstern zieht durch die Räume, ein Rascheln von Papier, 
gepaart mit dem Duft von Mandarinen und Orangen 
und hie und da dringen Weihnachtslieder durch die Türen.
 
 
Ja, das ganze Haus wird zu einem weihnachtlichem Spielplatz für Groß und Klein.
Klein, klitzeklein... ist richtig... bei mir entdeckte man ihre Fährten ,
 
 
die der Weihnachtsmaus..
 
 
ob sie allein die Kekse ratzeputz verschwinden ließ oder ob sie Verstärkung bekam
 durch ihre Freunde, "die Verehrten".
 
 
Jedenfalls erkunden sie nun bei mir Wand und Schrank.
 
 
 
Sehet selbst, so sind sie entstanden.
 
 
Aus alten Resten eines Kaffeesacks und aus Draht.
 
 
 
 
 
Vollgestopft mit Polsterfülle, damit sie nicht mit leerem Magen durch das Haus sausen.:)
 
 
 
Ich finde sie putzig und diesesmal brauche ich nicht jede Ecke
 nach kleinen Knötteln durchforsten, die letztes Mal unsere Kellermaus hinterlassen hatte.
 
 
Oh, nein, kein Mäuseduft zieht durchs Haus und dasselbe soll auch für Schuhe gelten. 
Deshalb habe ich noch ein paar Leinenreste hervorgekramt
 und Schuheinlagen genäht und bestempelt.
 
 
Dafür braucht ihr Stoffreste, Füllwatte, ein Bändchen und zwei Schablonen für vier Teile.
Je zwei werden zusammengenäht, umgedreht und mit Füllwatte,
 Lavendel, Kräutern oder Seifenresten gefüllt. 
Ich habe meine vorher bedruckt, bevor ich sie zusammennähte.
Nicht vergessen ein Bändchen anzubringen zum Herausziehen aus den Schuhen.
Auf die Idee haben mich nicht die Mäuse gebracht, sondern ein guter Bekannter, 
der mir vor kurzer Zeit ein Päckchen in die Hand gedrückt und gemeint hätte, 
ich wüsste sicher was damit anzufangen.
Zwei Rote mit weißen Pünktchen versehene Einlagen für Schuhe.
Naja, ich gebe es zu, gleich wusste ich nicht, was sie darstellen sollten.
Aber nach genauerem Betrachten ging mir dann doch ein Licht auf. 
 Es sind Schuheinlagen!
Auch ich habe manchmal einen Geistesblitz.
 Keine schlechte Sache, dachte ich mir und machte mich ans Werk. 
Vier sind diesmal entstanden, je zwei für Mädls und zwei für Burschen.
 
 
Die mit Lavendel und Kräuter gefüllten Einlagen erfüllen ihren Zweck.
Stinkeschuhe ade!
 
 
Als Weihnachtsgeschenk  für mich selbst, ich mag es, wenn es frisch duftet.
 
Aber nun freue ich mich auf den baldigen Duft nach frischen Tannennadeln,
auf ein leises Glöckchen klingeling, auf den Schein flackernder Kerzen
 und  auf eine gemeinsame schöne Nacht.
Ganz egal, wie Ihr diese Nacht feiert,
ich wünsche euch von Herzen, dass ihr umgeben seid von Menschen,
 die euch wichtig sind .
Dass Entspannung statt Anspannung zu spüren ist.
Dass Fröhlichkeit und Freude einen wunderschönen Abend unvergesslich machen.
Dass besinnliche Momente uns die Dankbarkeit vor Augen führt, 
wie gut es uns zum Vergleich vieler Anderer geht.
Macht einen Tag und eine Nacht daraus, die immer in schöner Erinnerung bleiben.
Das wäre mein Wunsch an euch alle,
 dass ihr einen friedvollen, lustigen Abend erlebt.
Kostbarer als jedes Geschenk auf der Welt.
 
 
Eure 
Manuela